St. Martin – Wärme, Mitgefühl und gemeinsames Erleben
Einem frierenden Menschen schenkt St. Martin die Hälfte seines Mantels. Dieses Sinnbild für Wärme und Schutz in einer kalten und rauen Jahreszeit ist seit Jahrhunderten ein Zeichen gelebten Mitgefühls. Die Botschaft dahinter – Empathie zeigen und aus Mitgefühl handeln – hat bis heute nichts an Aktualität verloren.
Traditionell markierte der Martinstag in ländlichen Gegenden auch das Ende der bäuerlichen Außenarbeiten. Ab diesem Zeitpunkt wurden Spinnrocken vom Dachboden geholt, man durfte am Abend Licht machen und widmete sich den Arbeiten im Haus. Ebenso bekannt und beliebt sind vielerorts die stimmungsvollen St.-Martins-Märkte. Das Fest erinnert uns daran, dass Empathie und Innenschau des Menschen eng miteinander verbunden sind.
Im Blauen Haus nahmen die Bewohnerinnen und Bewohner in einem Halbkreis im abgedunkelten Saal Platz. Gemeinsam wurde die Mantelteilung szenisch nachgestellt – ein bewegender Moment, der das Thema Mitgefühl lebendig werden liess.
Im Anschluss gab es vor dem Blauen Haus Maroni und Punsch, was zu einem gemütlichen und warmen Beisammensein einluden.





